Minga de una casa en ruines (Minga. Umzug eines zerfallenen Hauses)
Colectivo Cuerpo Sur
Das Stück Minga ist inspiriert von einer lokalen Tradition auf der Insel Chiloé: Bei einem Umzug packen alle mit an und transportieren das komplette Haus an einen neuen Ort, über Land oder übers Meer. Die Inszenierung versetzt die Bruchstücke eines zerfallenen Hauses von einem Schauplatz an einen anderen und fügt so unterschiedliche Erzählstränge zusammen. Wie viele Häuser, wie viel Zuhause müssen wir zerstören, bevor wir wissen, wer wir sind? Können wir aus den Überresten dieser Häuser eine neue Zukunft erschaffen?
Ébana Garín Coronel ist Schauspielerin, Trapezkünstlerin, Tänzerin und Produzentin und befragt in ihren Arbeiten, wie sich die Grenzen von Gemeinschaften und Körpern verwischen lassen. Luis Guenel Soto ist Schauspieler, Regisseur und Gründer des Teatro Niño Proletario (dt. Theater Das proletarische Kind) und setzt sich in seiner Arbeit mit Themen wie Identität, Erinnerung und Territorium auseinander. Beide leiten das Colectivo Cuerpo Sur.
Minga de una casa en ruin
Colectivo Cuerpo Sur
Deutsche Erstaufführung
mit deutschen Übertiteln
Regie und Recherche: Ébana Garín Coronel, Luis Guenel Soto / Text und Darstellung: Ébana Garín Coronel / Produktion: Colectivo Cuerpo Sur / Gesamtkonzeption Design: Ricardo Romero Pérez / Komposition und Tondesign: Damián Noguera Berger / Bühnenbildassistenz: Montserrat Fonseca Llach / Technische Assistenz: Nicolás Zapata Soto / Koproduktion: PAFFF/Arcadia Fryslan – Países Bajos / Partner: CECREA – Castro, Centro NAVE, Beursschouwburg, Brüssel, Belgien
Dauer: 50 Minuten